Beste Reisezeit
Tschechien liegt im gemäßigten Klima Mitteleuropas mit warmen Sommern und kalten Wintern — ähnlich wie Süddeutschland.
Frühling (März–Mai)
Angenehme Temperaturen zwischen 5 und 20 Grad, blühende Parks und weniger Touristen. Ideal für Städtereisen und Wanderungen im Böhmischen Paradies oder Böhmerwald. Ostern wird traditionell mit bunten Eiern und „Pomlázka"-Brauchtum gefeiert.
Sommer (Juni–August)
Hauptsaison mit 22-28 Grad, gelegentlichen Gewittern und voller Schlosserschließungen. Prag und Český Krumlov können im Juli/August überlaufen sein. Außerhalb der Hotspots (Mähren, Riesengebirge, Südböhmen) bleibt es angenehm. Viele Open-Air-Festivals, Freibäder und Teiche in Südböhmen laden zum Baden ein.
Herbst (September–November)
Beste Städtereise-Zeit: mild (10-20°C im September), farbenfrohe Wälder, Weinfeste in Südmähren (Burčák — Weinmost), weniger Besucher, goldenes Licht für Fotos. November bereits kalt und oft grau.
Winter (Dezember–Februar)
Kalt (meist unter 5°C, nachts oft Frost), Schnee im Riesengebirge und Böhmerwald (Skigebiete!). Weihnachtsmärkte in Prag und Brünn sind atmosphärisch, aber überlaufen. Kurorte haben Hochsaison. Hochsommer-Hitze selten.
Empfehlung
- Städtereisen: Mai, September-Anfang Oktober (mild, nicht zu voll)
- Wandern: Juni-September
- Weinreise Mähren: Mitte September-Mitte Oktober (Weinlese)
- Skifahren: Januar-Februar im Riesengebirge
- Weihnachtsmärkte: Ende November-23. Dezember
