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Praktisch · Kapitel 6

Praktisch A–Z

Französisch-Polynesien Reiseführer

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PraktischKapitel 6: Praktisch A–Z
Praktisch · Kapitel 6

Praktisch A–Z

Alles, was du vor und während der Reise brauchst.

Einreise

Französisch-Polynesien ist EU-Außengebiet. Für deutsche, österreichische und schweizerische Staatsbürger: kein Visum für bis zu 90 Tage. Reisepass mit mindestens 6 Monaten Restgültigkeit erforderlich. Bei Anreise über die USA: ESTA zwingend.

Geld

  • Währung: CFP-Franc (XPF); fester Kurs 1 EUR = 119,33 XPF (kein Wechselkurs-Risiko)
  • Kreditkarten: in Hotels und größeren Restaurants verbreitet, auf abgelegenen Inseln oft nur Bargeld
  • Geldautomaten: in Papeete viele, auf Moorea und Bora Bora verfügbar, auf Tuamotu/Marquesas eingeschränkt
  • Vor Abflug zu entfernten Inseln Bargeld besorgen

Fortbewegung

Inter-Insel

Flüge sind die Hauptfortbewegung. Air Tahiti bietet Multi-Island-Pässe — vor Reisebeginn ab Europa buchen (günstiger).

Auf Inseln

  • Tahiti: öffentliche Busse („Truck"), Mietwagen, Taxis
  • Moorea, Raiatea, Huahine: Mietauto, Mietroller oder Fahrrad sinnvoll (ca. 60 km Umrundung Moorea)
  • Bora Bora: viele Hotels bieten Transfer; sonst Mietwagen oder Boot
  • Tuamotu: begrenzt; Fahrrad, oft Hotel-Transfer

Fähre Tahiti–Moorea

Die Aremiti-Fähre fährt mehrmals täglich von Papeete nach Moorea, ca. 30-45 Min., günstig.

Sicherheit

Französisch-Polynesien ist sehr sicher — Gewaltkriminalität gegen Touristen praktisch nicht vorhanden.

  • Papeete: übliche Vorsicht bei Wertgegenständen
  • Haie: Schwarzspitzen-Riffhaie und Zitronenhaie in der Lagune — für Menschen ungefährlich, im seichten Wasser beobachtbar
  • Steinfisch, Seeigel: Wasserschuhe beim Schnorcheln empfehlenswert
  • Sonne: tropisch intensiv, UV-Schutz kritisch
  • Ziguatera: seltene Fischvergiftung, meist in weniger touristischen Regionen; in Pensionen kein Problem

Gesundheit

  • Leitungswasser in Papeete und auf Moorea meist trinkbar; auf entfernten Inseln Flaschenwasser
  • Standard-Impfungen (Tetanus, Hepatitis A empfohlen)
  • Kein Malaria-Risiko, kein Gelbfieber
  • Medizinische Versorgung: gute Krankenhäuser in Papeete; auf kleinen Inseln nur Gesundheitszentren
  • Reisekrankenversicherung mit Rücktransport unbedingt empfehlenswert — wegen der isolierten Lage extrem wichtig

Nützliche Infos

Notrufe

  • 15 — Rettung/Krankenhaus
  • 17 — Polizei
  • 18 — Feuerwehr
  • 112 — allgemein (aus Mobiltelefonen)

Botschaft

Deutsche Botschaft in Wellington (Neuseeland) ist zuständig; Honorarkonsulate auf Tahiti. Österreich und Schweiz: konsularische Betreuung über deutsche/französische Vertretungen.

Websites

  • Offizielle Touristik: tahititourisme.de (deutsch)
  • Air Tahiti: airtahiti.pf
  • Aremiti-Fähre: aremiti.pf

Sprachen-Tipp

  • Hallo: „Ia ora na" (Tahitianisch) / „Bonjour" (Französisch)
  • Danke: „Mauruuru" / „Merci"
  • Tschüss: „Nana" / „Au revoir"
  • Willkommen: „Maeva" / „Bienvenue"

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